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10 Gründe, warum Sie Ihre Datenbank auf NFS legen sollten

Wenn es darum geht, auf einem Server eine Datenbank zu betreiben, fällt die Wahl oft auf Linux als Betriebssystem. Welche Vorteile es bietet, auch in einer virtualisierten Umgebung die Datenbankfiles auf ein NFS-Share zu legen, erfahren Sie hier.

Unter Linux stehen unterschiedlichste Datenbanken zur Wahl, angefangen mit kostenlosen opensource-Datenbanken wie mariadb oder postgresql bis hin zu Oracle oder HANA. Dass Datenbank-files und log-files in getrennte Verzeichnissen abgelegt werden, ist gute Sitte unter den Datenbank-Administratoren. Egal ob physikalischer Server oder virtuelle Maschine - diese Verzeichnisse können auf lokalem Speicher liegen, über ein Blockprotokoll (iSCSI/FC) oder über NFS gemountet sein. Mit einem Enterprise-Speicher wie NetApp FAS, der NFS beherrscht, sprechen folgende Punkte für NFS:

  1. Einfache Vergrößerung oder Verkleinerung des Datenbereiches: Egal ob die Datenbank oder die Logs stärker wachsen als geplant, die Größe des NFS-Shares lässt sich in Sekundenschnelle verändern, ohne dass Partitionen, logical volumes oder filesysteme angefasst werden müssen.

  2. Standardisierung: Für Clusterlösungen wie Oracle RAC oder mysql-cluster wird ein „shared storage“ benötigt. Mit NFS stellen Sie für einzelne Datenbankserver und Cluster die Datenbereiche identisch bereit.

  3. Vereinfachung von OS-Upgrades: Müssen Sie z.B. von RHEL6 auf RHEL7 wechseln, stellen Sie in aller Ruhe den neuen Datenbank-Server bereit. Das unmounten der Datenbank am alten Server und mounten am neuen geschieht innerhalb von einer Minute – und falls etwas nicht klappt, sind Sie in der gleichen Zeit auch wieder zurück.

  4. Direkter Zugriff auf Snapshots: Alle Datenbank- und Server-Administratoren sehen unter dem Verzeichnis .snapshot in jedem NFS-Share live, welche Snapshots in welchem Bereich vorhanden sind und können auf die Daten in den Snapshots zugreifen, ohne Know-How über die Speicherlösung oder administrativen Zugriff zu besitzen.

  5. Backup in Sekundenschnelle: Jede Datenbank, die in einen Backupmodus gebracht werden kann, wird mit Hilfe von Snapshots ideal gesichert – egal wie groß die Datenbank ist.

  6. Kürzeste RTO: Da wir direkt auf der Speicherlösung auf den Snapshot zurückgehen können bzw. einzelne Dateien innerhalb der Speicherlösung aus einem Snapshot zurückholen, benötigen wir deutlich weniger Zeit, als die Daten auf dem Server zu kopieren.

  7. Virtuell oder „echte Hardware“ – egal: Die Anbindung der Datenbank über NFS ist identisch. Dies ermöglicht einfache Test- und Migrationsszenarien.

  8. Toolunterstützung: Alle Backupprodukte von NetApp, Snapmanager, Snapcreator und Snapcenter unterstützen NFS als Protokoll.

  9. Ein File ist ein File: Aus Linux heraus sehen Sie exakt die Dateien, die auch auf der Speicherlösung vorhanden sind. Anlegen von Dateien, Löschen, Einsparung durch Effizienztechnologien sind 1:1 auf beiden Seiten sichtbar.

  10. Referenzen/Demo: Viele langjährige NetApp-Kunden vertrauen auf NFS als Protokoll – auch und insbesondere im Datenbank-Umfeld. Sprechen Sie uns an, wir vereinbaren gerne einen Termin. Oder Sie kommen vorbei und schauen live auf unsere Demoumgebung.

Gerne stehen wir bei weiteren Rückfragen zur Verfügung!


Kontakt


Marc Bussmann
Solution Manager
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