Hyper Converged Infrastructure – NetApp HCI

Hyperkonvergente Infrastrukturen versprechen eine neue Evolutionsstufe im Rechenzentrum. Die Software-zentrierte Architektur, in der Compute, Storage, Netzwerk und Virtualisierung eine Einheit bilden erleichtert die Verwaltung und Automatisierung aller Komponenten und nimmt herkömmlichen Storage-Lösungen die Komplexität. Durch den Einsatz von Flash werden hohe Leistungen und niedrige Latenzen erreicht, ein granulares
Quality-of-Service (QoS) sorgt dafür, dass die Leistung den Anwendungen garantiert zur Verfügung steht.

Die Grundlage der Storagenodes bei HCI ist SolidFire, das All-Flash-Array für das moderne Datacenter im Unternehmen. SolidFire ermöglicht eine zuverlässige Performance für eine große Anzahl an Applikationen auf einem System.
Sie werden auf  SolidFire konsolidiert, durch die sehr nahe Integration der Infrastruktur erhöht sich die Produktivität. Für eine optimale Performance und Kapazität lassen sich die Nodes kombinieren und sind durch die Architektur aufeinander abgestimmt. Der Zyklus einer Storageaktualisierung verkürzt sich somit. Bedenken zur Kompatibilität gehören der Vergangenheit an.
Die Automatisierung alltäglicher Storageaufgaben und das Erstellen  eines
Self-Service für Enduser, verkürzen die täglichen Administrationszeiten in der
IT-Abteilung und schaffen Freiräume.

Mit der Vereinheitlichung von Compute-, Speicher- und Netzwerkressourcen in einer Hyperkonvergenten Infrastruktur (HCI) übernimmt nun die Software die tragende Rolle im Rechenzentrum. Aus konvergenten Infrastrukturen wie dem FlexPod werden jetzt hyperkonvergente Systeme. Sie sind schnell, äußerst flexibel, einfach zu skalieren und ermöglichen zeitnahe Reaktionen auf sich verändernde Geschäftsprozesse.

Hyperkonvergente Systeme sind, wie auch Cloud-Lösungen, modular aufgebaut, skalierbar und können durch zusätzliche Server und Storage erweitert werden – und das im eigenen Rechenzentrum!

Als kleines „Datacenter in a Box“ umfasst das System die Komponenten Compute, Storage und Network. Im Mittelpunkt stehen die Konsolidierung und die vereinfachte Verwaltung der IT-Infrastrukturen.

Hyperkonvergente Infrastrukturen benötigen keine besondere Hardware, da sie auf gewöhnlichen x86-Standardservern basieren. Die Intelligenz des Systems befindet sich in der Software auf der Appliance. Speicherressourcen werden entweder als hybride Lösung mit NL-SAS und SSDs oder als reines Flashbasiertes System mit SSDs konzipiert. Die direkte Verbindung zwischen Compute und Storage verlangt keine  zusätzlichen Speichernetzwerke und beantwortet unterschiedliche Übertragungsanforderungen in virtuellen Umgebungen. Das System selbst bietet die Möglichkeit der Datensicherung, so dass diese im Notfall schnell und sicher wieder hergestellt werden können.

Das „Datacenter in a Box“ vereinfacht das Management der IT-Umgebung. Kümmerten sich bisher spezialisierte Engineers um die verschiedenen Elemente (Datenverarbeitung, Speicher, Switching und Data Recovery), übernimmt nun die HCI die zentrale Verwaltung, Überwachung und Steuerung aller zur jeweiligen Appliance gehörigen Komponenten. Kompatibilitätsprobleme gehören der Vergangenheit an, die einzelnen Komponenten sind von vornherein aneinander angepasst. Im Falle einer Störung ist ein Ansprechpartner für das eine Produkt zuständig, das Compute, Storage und Netzwerk vereint.

Wird das gesamte Rechenzentrum durch ein Hyperkonvergentes System ersetzt, wird die Automatisierung und garantierte Performance für einzelne Workloads definiert und garantiert. Die Anwender entscheiden selbst wann sie welche Ressourcen nutzen, wie schnell und wie groß diese sind und welche garantierte Geschwindigkeit sie dafür erwarten.

Die horizontale Skalierbarkeit von On-Premise-Rechenzentren wird durch die hyperkonvergenten Lösungen vereinfacht und ohne Ausfallzeiten realisierbar. NetApp bietet sein neues HCI-System als modulare Komplettblöcke an, die innerhalb kürzester Zeit in laufende Systeme eingebunden werden können. Sie bieten neben der sehr granularen Skalierbarkeit der einzelnen Komponenten zusätzlich eine fast einzigartige  Quality-of-Service (QoS) Funktionalität. Diese basiert auf der neuen SolidFire Architektur, die neben QoS auch beim Thema Automation eine neue Phase einläutet.

Hyperkonvergente Systeme sind immer dann eine ideale Lösung, wenn Server virtualisiert und an gebräuchliche Netzwerkinfrastrukturen und Speichernetze angekoppelt werden können. Außenstellen und größere Arbeitsgruppen innerhalb eines Unternehmens können dann einfacher eingebunden werden und flexibler auf sich schnell veränderte Anforderungen reagieren.
Wenn die Anforderungen hinsichtlich der Rechenkapazität oder der Übertragungsraten und Speicherkapazitäten allerdings ein bestimmtes Maß überschreiten, müssen IT-Verantwortliche nach wie vor auf dedizierte Storage und Server zurückgreifen.

Sprechen Sie uns an, die AU-Experten beraten Sie hinsichtlich der optimalen, auf die Anforderungen Ihrer Institution zugeschnittenen Lösung.

Kontakt


Adrian Jopp
Solution Manager
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Partner

NetApp Inc.

Vorteile

  • Konsolidierung von Compute, Storage und Network
  • Automatisierte Infrastruktur
  • Garantierte Performance
  • Flexibilität und Skalierbarkeit
  • Investitionsschutz

Erfahren Sie mehr in unserem White Paper:

Das Potential der service-orientierten IT